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Zum Frühling werden Die Energie der Frühlingstagundnachtgleiche

Zum Frühling werden

Die ersten Farbtupfer sprießen aus der Erde und künden die Wachstumsperiode an – die Zeit des Durchbruchs, Aufbruchs und Neubeginns. Wir stehen vor der Wahl, was wir untersützen und nähren möchten.  Dies ist eine bewusste Entscheidung, denn der Samen „weiß“ ja schon um seine Form (Grobstofflichkeit). Einmal gesät, bringt er genau das hervor, was in ihm steckt; natürlich unter der Voraussetzung von ausreichend Sonne, Wasser und fürsorglicher Zuwendung.

Die Frühlingstagundnachtgleiche liegt der Herbsttagundnachtgleichen genau gegenüber. Dort feiern wir Erntedank, indem wir durchaus Materielles in Empfang nehmen. Eingebettet in diesen natürlichen Kreislauf können wir nun vertrauen und zuversichtlich sein. Die Natur ist immer harmonisch und ausgleichend, und seit Goethe wissen wir, dass „Fehler und Irrtümer die der Menschen  sind“.

 

Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr,
immer ernst, immer strenge;
sie hat immer Recht und die Fehler und Irrtümer sind immer die des Menschen.

(J.W. von Goethe)

 

Mutter Erde ist so weise und heilsam, dass sie uns mit all ihren Kräften zur Verfügung steht und uns auf allen Ebenen unseres Seins unterstützt. Was für eine Freude, über den Wochenmarkt zu schlendern und die das Grün von Bärlauch und Spinat, von Brennnessel und Brunnenkresse, das Gelb von Narzissen und Primeln, das Rot von Tulpen oder das Lila von Hyazinthen zu entdecken.

Also, nichts wie hinaus ins Freie und die ersten Wildkräuter sammeln, um Kraft zu schöpfen, Sonnenlicht zu tanken, durchzuatmen.

Die Erde erwacht! Spüre die Lebendigkeit des Erdbodens:
„Mother I feel You under my feet, Mother I hear Your heartbeat…”

 

Es ist kein leichter Schritt die ätherische Vision in die erdige Verwirklichung zu bringen. Es ist ein Schöpfungsakt. Diese Zeiten können durchaus anstrengend, herausfordernd, mühsam, notwendig sein: Denn das „Neue“  will geboren werden.  Jeder Aufbruch kostet Energie und Mut. Das Samenkorn befindet sich zuerst im Dunkel der Erde und vertraut darauf, genug Licht und Nahrung zu erhalten. Dann kommt der Durchbruch. Vom Dunkel ins Licht: Befreiung!

Das Streben nach Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstbestimmung ist in unserer Welt oftmals von Gewalt und/oder Kampf begleitet. Immerhin bietet Mars als Planetenherrscher des Sternzeichens Widder dafür die „entsprechende“ Energie und Unterstützung. Mars sollte jedoch als Krieger und nicht als zerstörerischer Kämpfer gesehen werden. Wir sind  moderne Krieger des Lichts!

Das Neue generiert sich oft erst durch Chaos und Zusammenbruch.  Manchmal ist es unvermeidbar. Mit diesen folgenden Ritualen kommen wir gut durch diese Zeit des Aufbruchs und Erwachens.

Schöne und stärkende Rituale zur Frühlingszeit:

  • Meditationen zur Erdung
  • Kräuter säen und/oder pflanzen
  • Frühjahrsputz für Körper, Geist, Seele, Haus und Wohnung
  • Blutreinigung mit Brunnenkresse, Bärlauch und Brennnessel
  • Leber- und Gallereinigung mit Löwenzahn, Wermut und Gänseblümchen
  • Herzstärkung mit Weißdorn
  • Für die Lymphe & bei Husten die Schlüsselblume
  • Einen Weidenbaum aufsuchen
  • Yogaübung „Virabhadrasana“ (Der Krieger)
  • Räucherungen mit klärenden Kräutern (Dammar, Birkenrinde, Eisenkraut…)

 

Einen wundervollen Start in den Frühling!

© Birgit Matz

(c) Foto Titel: Pixabay: Danke!

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