Erst neulich haben wir in trauter Frauenrunde darüber gesprochen, wie sinnvoll es wäre, wenn Menschen zu einem Ort kommen könnten, an dem ihnen einfach nur zugehört werden kann.
Und siehe da: Ja, es gibt schon 2 größere Initiativen, die dies ermöglichen: Sie heißen Zuhör-Bank und zuhören draussen.
Der gemeinnützige Verein Zuhör-Bank bietet seit 2023 regelmäßige Termine an verschiedenen Orten an. Man erkennt sie an ihrer Fahne und ihren klappbaren Sitzbänken. Wo und wann das Zuhören möglich ist, kann auf der Webseite nachgelesen werden. Die Zuhörtermine sind oft bis zu 4 Stunden lang – und jeder Gast bekommt eine halbe Stunde Gehör für das Unerhörte, was in der Familie, im Job oder im Freundeskreis keinen Raum bekommen kann.
Zuhören Draussen hat vor allem in der Mitte und im Norden Deutschlands seine Sitzbänke. Mit Hilfe einer App können Orte und Termine herausgesucht werden, da auch diese Organisation hierfür feste Orte und Termine anbietet.
Selbstverständlich bringen die Menschen, die zuhören, bestimmte Voraussetzungen mit. Und: Alle Termine finden im Freien statt – somit eher in der warmen Jahreszeit und nicht gerade bei Regen und Sturm.
In der Schweiz kennt man das unter dem Begriff Zuhör-Bänkli und ist dort schon länger etabliert.
Mehr Informationen zu den Angeboten:
zuhoeren-der-podcast.podigee.io
srk-bern.ch/de/zuhoerbaenkli-sich-mit-unbekannten-austauschen
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Würdest du dich auf eine Zuhör-Bank setzen?
Wann hat man dir einfach nur zugehört?
Kennst du jemand, der das gut gebrauchen könnte?
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