Ist das nur meine Wahrnehmung oder geht es dir auch so? Überall und überhaupt erwächst im echten Leben ein Ach und Weh. Es ist auch kein Wehwehchen mehr, sondern gleich die große „Baustelle“. Krisensituationen, die von Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennungen und Sterbefälle sprechen. Von Drama, Trauma und Burnout. Häufig kommen sie nicht einzeln, sondern gleich in Doppelpack. Erschütterungen, die ein Haus ins Wanken bringen können. Dein eigenes Lebenshaus. Das Lebenshaus einer ganzen Gesellschaft.
Krisen haben schon immer zum Leben dazugehört. Es ist das Leben. Doch irgendetwas ist es „anders“ geworden: Mir fällt die Häufung auf. Eine Dichte von Ereignissen. Und die Geschwindigkeit der Häufung. Es fühlt sich so an, als ob man gar nicht mehr zum richtig Luftholen kommt. Es wird innerlich und äußerlich eng – und die Lösungen liegen oft nicht mehr auf der Hand.
Vielleicht hat das aktuelle Zeitgeschehen mit den kosmischen Bewegungen zu tun. In der Deutung der astrologischen Fakten und Daten ist manches zu erkennen und zu spüren. Es kann Bewusstsein schaffen, aber nicht unbedingt eine Erleichterung.
Was es immer ist: Es trifft uns im Menschssein. Es trifft uns als fühlende Menschen, die erst einmal einen Weg finden müssen, mit ihrem Körper, mit ihrem Geist und ihrer Seele in der Situation klar zu kommen.
Wer von der eigenen Lebensspur gedrängt wird, findet oft alleine nicht mehr zurück. (Vielleicht gibt es auch jemand aus meinem Netzwerk, der dir helfen kann?).
Wer keinen Zugriff mehr auf eigene Ressourcen hat und sich womöglich noch im Kreise dreht, fühlt sich noch schlechter als vorher.
Hier tut es gut, einen kurzen Augenblick lang den Blick zu heben und wenigstens eine Sache in Richtung Selbstfürsorge zu unternehmen, und wenn es noch so klein ist, wie: bewusster in den Bauch atmen, tiefe Atemzüge an der frischen Luft, 10 Minuten nur Spazierengehen, den Körper schütteln oder leicht hüpfen, die Arme nach oben nehmen, in dein Herz hineinatmen, die Füße massieren, …
Eines ist mir wichtig: Lebenskrisen können niemals schön gerdet werden. Sie sind da, sie zeigen sich, du spürst sie mit Haut und Haar. Das muss unbedingt gewürdigt werden! Mein Impuls: Vielleicht ist es leichter, wenn wir das alle sehen und uns damit nicht mehr alleine fühlen.
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(c) Birgit Matz
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